Kirchenkonzert des Akkordeon Orchester Winterthur
Am 7. Dezember erfüllten Akkordeon- und Jodelklänge die gut besetzte ref. Kirche in Winterthur-Seen. Das Akkordeon Orchester Winterthur (AOWI) führte sein Kirchenkonzert durch, bei welchem der Jodelplausch Wiesendangen zu Gast war.
Mit dem gern gehörten „Radetzky Marsch“ von J. Strauss eröffnete das AOWI das Adventskonzert. Die Präsidentin Ruth Sonderer begrüsste die Zuschauer und unsere Gäste aus Wiesendangen. Sie erwähnte auch, dass die Dirigentin Rahel Bruppacher für ihren Mann zu Hilfe kam, welcher leider erkrankte. Sie reiste jeden Dienstag von Lausanne nach Winterthur um den Verein zu leiten. Herzlichen Dank!
Das folgende Stück „Donauwellen“, ein Wienerwalzer komponiert von I. Ivanovici, wurde sehr gefühlsbetont vorgetragen, so dass man vom schönen Donaustrand träumen konnte. Eine heile friedliche Welt, ohne Krieg, dies brachten die Spieler beim Stück „Freeworld Fantasy“, welches abwechslungsreiche Passagen beinhaltet, sehr gut zum Ausdruck.
Der Jodelplausch Wiesendangen unter der Leitung von Myrtha Bühler konnte sich an Jodelfesten mit ihren lupenreinen, vollen, sehr schönen Stimmen schon etliche hervorragende Auszeichnungen abholen. Speziell zu erwähnen ist, dass die Gruppe nur sieben Mitglieder zählt. So zauberten Sie mit ihren 3 Liedern für einmal urchige Stimmung in die Seener Kirche. Dies erwärmte so manchem das Herz, was das Publikum mit grossem Applaus quittierte.
Virtuose aber auch besinnliche Klänge zauberte Beat Keller auf seinem Akkordeon begleitet vom Orchester beim „Adagio“ von W. A. Mozart. Er war es auch der dieses Stück bearbeitet und zugleich den Solopart übernommen hatte. „Second Walz“ von D. Schostakowitsch hiess das zweitletzte Stück des Abends, und wurde bekannt durch Andre Rieu und seinem Johann Strauss Orchester. Mit dem bekannten Tango „Ave Cantora“ von A. Malando schloss das abwechslungsreiche aber auch besinnliche Kirchenkonzert. Dass dies dem Publikum gefallen hatte spürte man am lang anhaltenden Applaus, welcher jedes Musikerherz erfreut. Nach einer Zugabe blieb der Präsidentin Ruth Sonderer nur noch dem Schlagzeuger, Jürg Egli, dem Jodelplausch und vor allem der Dirigentin, Rahel Bruppacher, für ihren tollen Einsatz zu danken. Bei Kaffee, Kuchen und Jodelgesang liess man den Sonntag ausklingen.
Fazit; Es war wiederum ein Erfolg für das AOWI auch in spielerischer Hinsicht. Ein wunderschön zusammengestelltes Konzertprogramm das für jeden etwas beinhaltete. Eine gute Idee war es auch, die Stücke von verschiedenen Spielern ansagen zu lassen.